Tischtennis in Deutschland

Die Rückschlagsportart Tischtennis gehört zu der Kategorie der Ballsportarten. Man benötigt, um sie auszuführen, eine Tischtennisplatte, ein passendes Netz, einen Tischtennisball und pro Spieler einen Tischtennisschläger. Das Ziel ist es Punkte zu sammeln, in dem man einen Ball spielt, den der Gegner nicht mehr retournieren kann.

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Tischtennis in Deutschland

Auch in Deutschland zählt Tischtennis zu den beliebtesten Sportarten, wobei es sowohl im Freizeitbereich, als auch im Wettkampfsport, zahlreiche Spieler anlockt.

Der professionelle Spielbetrieb

Zum Deutschen Tischtennis Bund gehören ungefähr 10.000 Vereine, die über 670.000 Mitglieder verfügen. Dabei werden folgende Spielklassen ausgespielt:

  • Herreneinzel
  • Herrendoppel
  • Dameneinzel
  • Damendoppel
  • Gemischtes Doppel

Die einzelnen Tischtennisvereine müssen dabei Mannschaften melden, die anschließend in den einzelnen Spielklassen antreten. Innerhalb der Ligen kann man sowohl auf- als auch absteigen, wobei dieses Verfahren von den einzelnen Landesverbänden organisiert wird. Ein Vergleich der einzelnen Spielklassen in den unterschiedlichen Landesverbänden ist allerdings nur schwer möglich, da die Anzahl der Spieler und auch deren Spielstärke zwischen den Verbänden stark schwankend ist.
Das System, um ein solches Ligaspiel zu gewinnen ist dabei unterschiedlich, denn in der ersten Bundesliga bestehen die Mannschaften beispielsweise nur aus 3 Spielern, die solange spielen bis eine Mannschaft insgesamt 3 Spiele gewonnen hat. In den unteren Klassen sind jedoch meistens 6 Spieler in einer Mannschaft, die solange Einzel- und Doppelspiele austragen, bis eine Mannschaft 9 Spiele gewonnen hat. Im Jugendbereich und in vielen unterklassigen Ligen kann sich das Spielsystem aber von diesem Sechser-Paarkreuz-System unterscheiden.
Die folgenden Spielklassen gibt es in Deutschland:

  1. Bundesliga (Herren und Damen)
  2. Bundesliga – Aufgeteilt in 2 Ligen (Herren und Damen)
  3. Regionalliga – Aufgeteilt in 4 Ligen (Herren und Damen)
  4. Oberliga – Aufgeteilt in 15 Ligen (Herren und Damen)

Darüberhinaus gibt es aber noch weitere, niedrigere Spielklassen, die von den einzelnen Landesverbänden organisiert werden. Diese können die Bezeichnung und Anzahl der Ligen frei wählen, wobei es meistens eine Verbandsebene, eine Bezirksebene und ein Kreisebene gibt.

Natürlich gibt es neben den Mannschaftsmeisterschaften auch noch Einzelmeisterschaften, die ebenfalls auf den verschiedenen Ebenen ausgetragen werden. Hierbei gibt es die Kreismeisterschaft, in der sich die Spieler für die Bezirksmeisterschaft qualifizieren können, in dieser kann man sich dann schließlich für die Landesmeisterschaft qualifizieren, bevor es abschließend zu den Deutschen Einzelmeisterschaften kommt. Außerdem gibt es noch sogenannte Ranglistenturniere, die über ein ähnliches System verfügen, denn die Spieler steigen je nach ihrer Spielstärke später in das Turnier ein, welches in mehreren Monaten ausgetragen wird.

Im Hobbybereich

In Deutschland gibt es aber auch noch zahlreiche Hobbyspieler, die Tischtennis nicht in einem Verein ausüben. Oftmals hat man eine Tischtennisplatte im Garten stehen und kann somit im Sommer problemlos ohne großen Aufwand an dieser spielen. Man benötigt einzig und allein einen Ball und 2 Schläger und kann sofort anfangen Tischtennis zu spielen. Dabei sind beim Freizeitsport jedoch deutliche Unterschiede zum Profisport zu erkennen, denn es sind nicht nur große Unterschiede in der Qualität zu erkennen, sondern Hobbyspieler verwenden meist auch eine vereinfachte Form der Regeln. Oftmals darf der Ball hier öfter als einmal aufticken, um so einen besseren Spielfluss zu ermöglichen.